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Die erste Million – Episode 1

Ich habe mir gedacht ich werde Euch mal darüber berichten, wie ich mit meiner Firma die erste Million mache 😉
Ganz einfach natürlich…dachte ich. So einfach ist es leider nicht. Da ich in der PHP-Szene ja noch nicht wirklich bekannt bin erzähle ich euch heute erstmal kurz etwas über mich und den Background.

Ich bin der Robert und habe mit meinem Kompagnon vor etwas über 8 Jahren die Firma ipunkt gegründet. Wir machen alles, was im Internet so anfällt: Internetseiten, Webapplikationen, Online-Marketing, SEO-Optimierung und und und.

Anfang des Jahres hatten wir eine Idee, die aus der Not heraus geboren wurde. Wir brauchten dringend einen neuen Server, der die neuen Anforderungen an unsere Entwicklungen aushielt. Allerdings gab es nur sinnvolle Angebote in teuren Paketen. Also fix ein paar Partneragenturen gefragt, ob wir uns den Server teilen wollen, weil die Power eh nicht komplett von uns genutzt werden kann. Leider gab das nur wenig bis gar keine Begeisterung.

Also haben wir ein wenig überlegt und kamen auf eine Applikation, die sowohl uns, als auch unseren Partnern wie ein Geschenk aussehen musste. Damit ließen sich zwangsläufig nicht nur die Serverkosten decken. Das war unser Ansatz zunächst. Also ein bissl überlegt und mit wissenschaftlicher Genauigkeit geplant und durchdacht.

Wir wollten eine Applikation erschaffen, die es uns ermöglicht ein Kundenprojekt mit einer Versionierung und einem Ticketsystem im Minimum auszustatten. Unser damaliges Arbeitsumfeld sah das und noch einen automatischen deploy auf einen Live-Server vor. Also gesagt getan.

Mit viel Liebe zum Detail und durch viel Einsatz auch in den Abendstunden wurde mit einem 3-köpfigen Team innerhalb von 3 Monaten eine der technisch genialsten Applikationen gebaut, die ich kenne. Ein Architekturbild dazu werde ich alsbald mal im Blog veröffentlichen.

Herausgekommen ist demobereich. Mit dieser Applikation schaffen wir das gesamte Entwicklungssystem in maximal 2 Minuten aufzusetzen. D.h. ein „Hello World“ als Revision 1 in der Versionierung mit Ticketverwaltung und live-deploy zum testen ist nach spätestens 3 Minuten nach Projektanlage im Netz testbar. Das ist natürlich megageil und es muss Firmen wie uns doch wahnsinnig gefallen. Also auf ins Marketing und die Sache bekannt machen.

Wie das mit dem Marketing so läuft werde ich in der nächsten Episode berichten.

Falls Ihr gleiche oder ähnliche Erfahrungen oder Anregungen habt, dann immer her damit.

Trac in Eclipse nutzen

Wer während der Entwicklung mit Trac und Eclipse zu tun hat, der sollte mal das Mylyn (früher Mylar) Projekt kennenlernen.

Es dient als Aufgabengetriebene Entwicklungsunterstützung dem Entwicklungsprozess im Team. Weitere Infos kann man auf der Internetseite bei eclipse lesen. Hier soll es mehr um den Installationsprozess gehen.

Unter den Downloads findet man die Update-Sites. Dazu die passende URL für Eclipse und die Extras kopieren und bei Eclipse in die Update-Sites eintragen. Incubator benötigt man nicht. Bei mir ging das nicht, deswegen habe ich die Paket-ZIPs entsprechend heruntergeladen und als lokale Update-Site integriert.

Danach wählt man folgende Komponenten aus:

  • Mylyn Bridge: Eclipse IDE
  • Mylyn Bridge: Team Support
  • Mylyn Connector: Trac
  • Mylyn Focused UI
  • Mylyn Task List

Nachdem diese entsprechend installiert und die Eclipse wieder gestartet ist, sieht man nun einen Bereich „Task List“. Dort kann man nun eine neue Query anlegen mit „Add Query“. Dabei muss man ein neues Repository anlegen. Hier kann man nun ein Trac-Repository anlegen.

Als Server-Parameter gibt man nun die URL zum Trac (Basis-URL) ein. Für die Verbindung mit dem Trac kann man entweder WEB oder RPC wählen. Für RPC benötigt man allerdings folgendes Plugin in der Trac-Installation: XmlRpcPlugin von Track Hacks

Nachdem man diesen Dialog abgeschlossen hat (mit oder ohne Benutzerdaten) kann man nun wie aus den Trac-Ticket-Queries eine Query zusammenstellen. Und fertig ist die Aufgabenliste im Eclipse.

Zur Bearbeitung kann man dann entsprechend einen Task aktivieren und damit werden alle frisch geöffneten Dateien in den Kontext des Tasks überführt. Das bedeutet, dass man bei einem Commit den Kommentar vorbelegt aus dem Ticket bekommt. Das ist sehr witzig und sinnvoll. Damit werde ich auf jedenfall noch ein bißchen herum probieren.