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svn:special und die Betriebssysteme

Aus aktuellem Anlaß muss ich mal kurz etwas zu Subversion schreiben. Folgende Herausforderung stellte sich mir gerade:

Macro Music ♫♪
Photo by LaserGuided
Ein aktuelles Entwicklungsprojekt benutzt symbolische Links für bestimmte Dateien. Diese werden beim Export nur dann korrekt als symbolische Links erzeugt, wenn das Property „svn:special“ mit dem Wert „*“ gesetzt ist. Dazu sollte man wissen, dass unter Linux dieses Property nicht vom Entwickler gesetzt werden soll/darf laut Dokumentation.

Unter Windows muss man es jedoch setzen, und zwar so: eine Datei erzeugen mit dem Inhalt „link pfad/datei.ext“. Dann das Property entsprechend setzen – ich nutze dazu Eclipse. Dann ein Commit und fertig.

Unter Linux muss man einen symbolischen Link erzeugen, diesen per Commit einchecken und dann wird das Property automatisch von Subversion gesetzt.

Beim Export / Deploy werden dann automatisch alle Symlinks korrekt erzeugt. Wenn die Datei allerdings schon mit dem fehlenden Property einmal erzeugt wurde, dann muss man diese erst löschen und dann einen neuen Export machen.

Mit „svn update“ ist das glaube ich nicht so umständlich, hat da wer Erfahrung mit?

Kleiner Nachtrag: Unter Eclipse auf Ubuntu musste ich noch das Property manuell setzen, damit der erzeugte Symlink auch korrekt eingecheckt werden konnte.

Die Grenzen der Platte…

Ist mir doch gerade der Speicherplatz in meinem Projekt auf demobereich ausgegangen. Ich wußte ja, dass wir das implementiert haben, aber cool, das auch mal nicht als Tester zu bekommen 😉

commit_messagedb_settings

Also fix den nächste höheren Dienst gebucht und weiter geht die Arbeit.

Falls Ihr Euch jetzt fragt wie ich 1000MB voll bekomme…nun ja, das Projekt ist mein kleines privates Dokumentenmanagement. Damit kann ich quasi überall auf der Welt auf meine Dateien zugreifen und kann sie noch dazu versionieren.

Die erste Million – Episode 1

Ich habe mir gedacht ich werde Euch mal darüber berichten, wie ich mit meiner Firma die erste Million mache 😉
Ganz einfach natürlich…dachte ich. So einfach ist es leider nicht. Da ich in der PHP-Szene ja noch nicht wirklich bekannt bin erzähle ich euch heute erstmal kurz etwas über mich und den Background.

Ich bin der Robert und habe mit meinem Kompagnon vor etwas über 8 Jahren die Firma ipunkt gegründet. Wir machen alles, was im Internet so anfällt: Internetseiten, Webapplikationen, Online-Marketing, SEO-Optimierung und und und.

Anfang des Jahres hatten wir eine Idee, die aus der Not heraus geboren wurde. Wir brauchten dringend einen neuen Server, der die neuen Anforderungen an unsere Entwicklungen aushielt. Allerdings gab es nur sinnvolle Angebote in teuren Paketen. Also fix ein paar Partneragenturen gefragt, ob wir uns den Server teilen wollen, weil die Power eh nicht komplett von uns genutzt werden kann. Leider gab das nur wenig bis gar keine Begeisterung.

Also haben wir ein wenig überlegt und kamen auf eine Applikation, die sowohl uns, als auch unseren Partnern wie ein Geschenk aussehen musste. Damit ließen sich zwangsläufig nicht nur die Serverkosten decken. Das war unser Ansatz zunächst. Also ein bissl überlegt und mit wissenschaftlicher Genauigkeit geplant und durchdacht.

Wir wollten eine Applikation erschaffen, die es uns ermöglicht ein Kundenprojekt mit einer Versionierung und einem Ticketsystem im Minimum auszustatten. Unser damaliges Arbeitsumfeld sah das und noch einen automatischen deploy auf einen Live-Server vor. Also gesagt getan.

Mit viel Liebe zum Detail und durch viel Einsatz auch in den Abendstunden wurde mit einem 3-köpfigen Team innerhalb von 3 Monaten eine der technisch genialsten Applikationen gebaut, die ich kenne. Ein Architekturbild dazu werde ich alsbald mal im Blog veröffentlichen.

Herausgekommen ist demobereich. Mit dieser Applikation schaffen wir das gesamte Entwicklungssystem in maximal 2 Minuten aufzusetzen. D.h. ein „Hello World“ als Revision 1 in der Versionierung mit Ticketverwaltung und live-deploy zum testen ist nach spätestens 3 Minuten nach Projektanlage im Netz testbar. Das ist natürlich megageil und es muss Firmen wie uns doch wahnsinnig gefallen. Also auf ins Marketing und die Sache bekannt machen.

Wie das mit dem Marketing so läuft werde ich in der nächsten Episode berichten.

Falls Ihr gleiche oder ähnliche Erfahrungen oder Anregungen habt, dann immer her damit.