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	<title>Sprachrohr &#187; Grundlagenrezept</title>
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		<title>Rouladen und Klöße &#8211; Wie mache ich das?</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 17:53:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rok</dc:creator>
				<category><![CDATA[Toppgucker]]></category>
		<category><![CDATA[Braten]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute mal ein etwas anspruchsvolleres Gericht: Rouladen mit Rotkraut und Klößen. Zunächst einmal brauchen wir ein paar richtig schöne Rouladen vom Fleischer. Natürlich vom Rind. Diese dann von den letzten kleinen Sehnen befreien. Nun kommen wir zur Zubereitung der Rouladen. &#8230; <a href="http://robert-kummer.de/2009/10/14/rouladen-und-kloesse/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute mal ein etwas anspruchsvolleres Gericht: Rouladen mit Rotkraut und Klößen.</p>
<p>Zunächst einmal brauchen wir ein paar richtig schöne Rouladen vom Fleischer. Natürlich vom Rind. Diese dann von den letzten kleinen Sehnen befreien. Nun kommen wir zur Zubereitung der Rouladen.<span id="more-358"></span></p>
<p><span class="wp-decoratr-image"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3084/3133683653_0347df01b9_m.jpg" alt="Traditional german meat rolls" /><br />
<a  rel="external nofollow" href="http://www.flickr.com/photos/81126501@N00/3133683653">Photo by mayhem</a></span>Man nehme den guten Born Senf oder etwas vergleichbares, bloß keinen süßen Senf &#8211; das wird widerlich. Damit eine Seite schön einstreichen mit einer dünnen Schicht. Nun mit Pfeffer und etwas Salz, wer will auch noch edelsüßen Paprika darauf streuen. Nun an das schmalere Ende ein paar saure Gurken (geviertelte Streifen), Speckwürfel und Zwiebelstreifen legen. Für die fat-low-Fraktion gehen hier auch Paprikastreifen anstelle der Speckwürfel. Schmeckt gar nicht so schlecht.</p>
<p>Dann beginnt man das Ende mit den Gurken straff einzurollen. Je fester, desto besser nachher beim Braten. Die Enden dann mit Rouladennadeln verschließen. Alternativ geht es auch mit einem Zwirn oder Bindfaden. Jetzt könnte man auch noch etwas von außen würzen, ich mache das allerdings nicht.</p>
<p><span class="wp-decoratr-image"><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3187/3133684399_9d7ed7306b_m.jpg" alt="Traditional german meat rolls" width="240" height="160" /><br />
<a  rel="external nofollow" href="http://www.flickr.com/photos/81126501@N00/3133684399">Photo by mayhem</a></span>Dann eine Pfanne schön heiß mit Bratmagerine oder Butter machen. Wenn der hineingehaltene Holzlöffel Blasen schlägt, dann ist es heiß genug. Nun die Rouladen alle hinein und aufpassen wegen der heißen Fettspritzer. Die Rouladen nun von allen Seiten schön scharf anbraten. Das gibt dann eine schöne Soße. Wenn die Pfanne nicht heiß genug ist, dann verliert die Roulade zuviel Flüssigkeit. Ist sie heiß genug, dann bleibt der Saft in der Roulade und sie wird schön zart.</p>
<p>Sobald die Rouladen rundherum schön dunkelbraun sind mit Wasser ablöschen. Ich hab bei 6 Rouladen mit gut einem Liter Wasser abgelöscht. Jede Roulade hatte ca. 180g. Damit ihr ein bissl vergleichen könnt. In diesen Sud dann noch ein paar Gemüse- und Knoblauchstücken werfen, Loorbärblätter und Pfefferkörner hinzugeben und was ihr sonst noch so wollt und weiter köcheln lassen. Wichtig ist, dass der Garprozess solange fortgeführt werden muss, bis die Rouladen weich sind. Wird der Garprozess einmal gestoppt, dann bleiben die Rouladen so.</p>
<p>Nach ca. einer Stunde nochmal schauen und das verdunstete Wasser nachfüllen. Bei mir war es wieder fast ein Liter. Hierbei zählt der Wunsch nach Soßenmenge. In Summe hab ich die ca. 5-6cm (im Durchmesser) dicken Rouladen für 4 Stunden köcheln lassen. Das alles sollte man am Vorabend machen.</p>
<p><span class="wp-decoratr-image"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2227/1695199830_b228a5b46e_m.jpg" alt="Kohlrouladen" /><br />
<a  rel="external nofollow" href="http://www.flickr.com/photos/77357393@N00/1695199830">Photo by muckster</a></span>Am Tag des Essens sollte man nochmal ca. 45 Minuten zum Aufwärmen der Rouladen rechnen. Die Soße sollte kochen und Gewürze zum Abschmecken hinzugeben: Salz, Pfeffer, Paprika. Für das Finale hab ich noch ein paar Trockenpilze kurz im Wasser weichen lassen und dann hinzugegeben. Das gibt echt einen super Geschmack zum Schluss. Frische Pilze haben da noch mehr Aroma.</p>
<p>Dann das ganze nochmal aufkochen lassen, wer will kann auch noch mit einem Becher Sahne &#8220;verdünnen&#8221;. Und dann sollte man sich die zarten Rouladen mit der Soße einfach schmecken lassen.</p>
<p>Die Zubereitung der Zutaten Rotkraut und Klöße erzähle ich ein andern Mal. Bis dahin wünsche ich Euch einen Guten Appetit.</p>
<p>Wenn Ihr das auch so gekocht habt, dann erzählt mal, wie es geschmeckt hat. Oder macht Ihr das ganz anders?<br />
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		<title>Kassler &#8211; Wie mach ich das?</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 07:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rok</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf diversen Koch- und Rezeptebörsen gibt es die verschiedensten Zubereitungsmöglichkeiten für Kassler. Jedoch hab ich nicht die gute Art von Mama gefunden, deswegen wollte ich die hier mal zu &#8220;Papier&#8221; bringen. Wie macht das nun die Mama? Photo by multipel_bleibenMan &#8230; <a href="http://robert-kummer.de/2009/09/26/kassler-wie-mach-ich-das/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf diversen Koch- und Rezeptebörsen gibt es die verschiedensten Zubereitungsmöglichkeiten für Kassler. Jedoch hab ich nicht die gute Art von Mama gefunden, deswegen wollte ich die hier mal zu &#8220;Papier&#8221; bringen.<span id="more-332"></span></p>
<h2>Wie macht das nun die Mama?</h2>
<p><span class="wp-decoratr-image"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3247/3035758506_324c0a2b5f_m.jpg" alt="Kassler zu Sauerkraut und Kartoffeln" /><br />
<a  rel="external nofollow" href="http://www.flickr.com/photos/19027848@N00/3035758506">Photo by multipel_bleiben</a></span>Man nehme einen <strong>Bratschlauch</strong>. Den gibt es in allen gängigen Läden. Ich habe eine Endlosrolle genommen. Die sollte man links und rechts ca. 10cm länger, als das Stück Kassler ist, abschneiden. Dann das Stück Fleisch (roh, mit oder ohne Knochen) in den Bratschlauch einführen und an den Enden den Schlauch mit den mitgelieferten Verschlüssen zu machen. Dann mit einer Rouladennadel (kann auch eine Gabel sein) oben einige Löcher einstechen. (wenige Sekunden darauf einstechen bringt die gewünschte Anzahl)</p>
<p>Dann sollte das Päckchen in den vorgeheizten Ofen. Die erste Stunde bei 225°C (egal ob Umluft, Gas oder ähnliche Herde, die Temperatur ist das entscheidende) in die Röhre, damit sich möglichst schnell die Kruste bildet und das Kassler schön saftig bleibt. Sobald die erste Stunde vorbei ist kann man auf 150°C bis 175°C zurückdrehen und das ganze noch &#8211; je nach Größe &#8211; ca. 45 bis 60 Minuten im Ofen lassen. Der Bratschlauch sorgt dafür, dass der austretende Fleischsaft das Fleisch dennoch schön saftig hält.</p>
<p><span class="wp-decoratr-image"><img class="alignnone" src="http://farm2.static.flickr.com/1403/812909888_7cc5125334_m.jpg" alt="Kassler on a bed of Curly Endive" width="240" height="180" /><br />
<a  rel="external nofollow" href="http://www.flickr.com/photos/10559879@N00/812909888">Photo by avlxyz</a></span>Danach den Ofen ausschalten und mit den Beilagen das Servieren beginnen. Das Fleisch sollte noch ein wenig ruhen, es sei denn ihr habt es extrem eilig. Dann das Fleisch mit einer Schere vorsichtig aus dem Bratenschlauch befreien und mit einem scharfen Messer in 0,5cm dicke Scheiben schneiden. Damit ab auf den vorgewärmten Teller und munden lassen.</p>
<p>Der Fleischsaft kann vorzüglich als Soßenersatz dienen, aber aufgepasst: es ist das einiges an Fett darin. Dieses Fett ist allerdings auch in Maßen wichtig für den menschlichen Körper.</p>
<p>Kleiner Tipp:Wenn ihr den Fleischsaft über Nacht stehen lasst, könnt ihr am anderen Morgen das ganze Fett mit dem Löffel abheben und habt dann fast ausschließlich leckeren Bratensaft. Und das Kassler am zweiten Tag schmeckt immer noch vorzüglich.</p>
<p>Ich wünsche einen Guten Appetit.</p>
<p>Schreibt mal wie es geschmeckt hat, falls ihr es so oder anders zubereitet habt.<br />
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