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FirePHP mit dem ZendFramework nutzen

Das Manual des Zend Framework zum Thema Wildfire und FirePHP ist recht dürftig bis nicht existent. Wer dennoch gern etwas in der Firebug-Konsole ausgeben lassen möchte, der kann das folgendermaßen machen.

Für die Ausgabe von Tabellenwerten:

$message = new Zend_Wildfire_Plugin_FirePhp_TableMessage('SESSION');
$message -> setHeader(array('key', 'value'));
foreach ($_SESSION as $key => $value)
{
 $message -> addRow(array($key, $value));
}
// message senden
Zend_Wildfire_Plugin_FirePhp::getInstance() -> send($message);

Der Konstruktor bekommt dabei das Label übergeben. Dieses ist dann in der Konsole klickbar und öffnet den Inhalt der Tabelle. Mit setHeader() wird ein Array mit den Spaltenköpfen angegeben. Hier muss die Anzahl zu den Elementen in addRow() übereinstimmen – damit werden zeilenweise die darzustellenden Werte übergeben.

Für die Ausgabe von einfachen Meldungen:

$message = new Zend_Wildfire_Plugin_FirePhp_Message('INFO', 'Hier kommt die Meldung');
$message -> setLabel('Optionales Label');
// message senden
Zend_Wildfire_Plugin_FirePhp::getInstance() -> send($message);

Statt dem „INFO“ gibt es noch weitere Stiltypen, die bspw. ein Info-Icon, Ausrufezeichen usw. darstellen lassen. Mögliche Werte sind: LOG, INFO, WARN, ERROR, TRACE, EXCEPTION. Für weitere Details sei auf die Klasse Zend/Wildfire/Plugin/FirePhp.php verwiesen. Das optionale Label wird dem Meldungstext einfach vorangestellt, gefolgt von einem Doppelpunkt und Leerzeichen.

WICHTIG: Wenn der Wert für den Stil nicht in Großbuchstaben übergeben wird, wird keine Meldung ausgegeben.

MS SQL Server und die Default Database eines Nutzers

Weil ich das bisher nicht wußte: die default database eines Nutzers ist die Datenbank, gegen die eine Authentifizierung eines Nutzers durchgeführt wird – sofern nicht per Parameter anders übergeben.

Um das zu ändern kann man folgenden Befehl nutzen:

Exec sp_defaultdb @loginame='login', @defdb='master'

Damit kann man seinen Nutzer auch wieder korrekt der Master-DB zuweisen, falls man seine eigene Default-Database mal offline geschickt hat 😉 (so ging es mir, und dann war Schicht im Schacht)