Die erste Million – Episode 2

Nachdem ich im ersten Artikel von den Anfängen berichtet habe werde ich nun mal etwas näher in die Gegenwart gehen und das Marketing beleuchten. Wie also läuft das mit der Vermarktung einer genialen Applikation?

Zunächst sollte man sich erarbeiten / fragen, was sind eigentlich die USPs und warum ist man was besseres oder anderes als Anbieter XY.

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Photo by jopemoro
Nachdem wir ziemlich genau wußten was unsere „Key-Features“ sind, ist es natürlich sehr wichtig zu wissen, gegen wen man eigentlich antritt. Wer sind denn all diese „Anbieter XY“. Dafür hilft Google ganz immens. Nicht nur die Suchmaschine selbst, sondern auch Google Alerts und Google Trends bieten wichtige Informationen über die Historie von Grundbegriffen, die man mit seinen Key-Features abdecken kann.

Ich bin wahrlich kein Marketing-Guru. Nicht mal im entferntesten, aber auch als Laie (Studium ist schon länger her) versteht man sehr schnell wie und vor allem wo der Hase läuft.

Mit diesem Grundwissen an Mitbewerbern und – was auch wichtig ist – welche Suchbegriffe man alle abdeckt, geht einer der nächsten Wege zu Google AdWords. Dort haben wir dann verschiedene Kampagnen für unseren Dienst www.demobereich.de erstellt. Wie das genau geht müßte ich meine Marketingleute fragen, aber das könnt ihr auch in diversen Artikeln und Foren selbst nachlesen. Es gibt auch gute Bücher darüber, bspw. bei Amazon.

AdWords ist gerade für Neueinsteiger eine kostengünstige Variante (man bekommt ja an jeder Ecke Gutscheine) um Werbung gezielt für seine Idee zu machen. Das grandiose daran ist die sehr detaillierte Auswahl von Suchbegriffen, bei denen man gezeigt werden möchte und dann auch die Analyse der Views und Clicks. Mit dieser Analyse kann man sehr zeitnah Erfolg und Mißerfolg bei bestimmten Suchbegriffen feststellen und handeln.

Ein weiterer wichtiger Punkt im Marketing ist die Außenkommunikation. Dazu sollte man nach „Social-Media“-Gesichtspunkten auf verschiedenen Wegen mit den Kunden, bzw. der Community interagieren. Die populärsten dabei sind in erster Linie der produktbegleitende Blog. Wenn es dazu noch einen Entwicklerblog gibt, ist man gerade bei technischen Themen wohl schon gut aufgestellt. Leider reicht das heutzutage bei weitem nicht mehr aus.

Was fehlt uns also noch? Ach ja, der zusätzliche Twitter-Account, damit man auch „hip“ ist und all seine Follower sofort über Neues und Wichtiges informieren kann. Der Blog hat bei den Mitteilungsmedien eher die Archiv-Sparte bekommen, wobei der Twitter-Account schon eher das Live-Sharing von Informationen inne hat.

Am sinnvollsten ist dann die Kombination der beiden Medienkanäle. Also einen neuen Blogbeitrag immer auch twittern mit Link und Hashtag und die aktuellen Tweets (Twitter-Nachrichten) auch im eigenen Blog mit anzeigen lassen. Damit stellt man alle Informationssüchtigen zufrieden.

Der nächste Schritt im Social Media Marketing verknüpft dann dieses Zweigestirn noch mit einer Unternehmensprofilseite bei facebook. Da wir diese gerade erst erstellen kann ich dazu noch nichts weiter sagen. Wer allerdings Unterstützung im Bereich Social Media Marketing braucht, dem kann ich nur unseren Berater von der Social Media Schmiede empfehlen.

Wie das ganze weiter geht erzähle ich dann in der nächsten Episode. Bis dahin schreibt mir doch mal, welche Erfahrungen ihr im Marketing gemacht habt?